Foto: Sebastian Engels

Ober- und Unterfeuer aus dem Max Bögl Stahlbau

Neue Richtfeuertürme für Hamburg-Blankenese

Ober- und Unterfeuer aus dem Max Bögl Stahlbau

Neue Richtfeuer- türme für Hamburg-Blankenese

Richtfeuer werden dazu verwendet, einem Schiff die Route im Wasser anzuzeigen. Die Türme haben zur Funktion, einem Seefahrzeug den genauen Kurs zu markieren und dabei Orientierung zu schaffen, um mögliche Kollisionen zu vermeiden. 

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on email

Aufgrund einer Verbreiterung der Fahrrinne, um größeren Containerschiffen die Einfahrt in den Hamburger Hafen zu ermöglichen, ergab sich die Notwendigkeit, die bestehenden Richtfeuertürme in Hamburg-Blankenese durch zwei neue Türme an anderen Standorten auf der Richtfeuerlinie zu ersetzen. Damit soll ein stets reibungsloser Schiffsverkehr gewährleistet werden. Die Firmengruppe Max Bögl lieferte im Auftrag der Hamburg Port Authority AöR (HPA) einen maßgeblichen Beitrag zur Errichtung der neuen Richtfeuerlinie an der Elbe.

Die Richtfeuerlinie Hamburg-Blankenese

Richtfeuer bestehen in der Regel aus zwei Leuchtfeuern – dem küstennahen, niedrigen Unterfeuer sowie einem weiter im Land stehenden, höheren Oberfeuer.

Die beiden Türme der Richtfeuerlinie Hamburg-Blankenese weisen Höhen von insgesamt 32 m (Unterfeuer) bzw. 62 m (Oberfeuer) auf und wurden segmentweise in den Produktionsstätten des Stahlbaus der Firmengruppe Max Bögl hergestellt und ausgerüstet.

Ökologisch sinnvoll und klimafreundlich wurden die Bauteile daraufhin per Schiff an ihren späteren Einsatzort an die Elbe transportiert.

Die anschließende Montage der einzelnen Turmsegmente erfolgte in mehreren, den Wetterverhältnissen angepassten Arbeitsschritten. Die technische Aufrüstung und Ausstattung des Ober- und Unterfeuers für den künftigen Einsatz und der Rückbau der alten Richtfeuer stellten die abschließenden Arbeiten dar. Die Plattform des alten Unterfeuers bleibt als Aussichtspunkt erhalten – von dort haben die Besucher eine 180°-Aussicht über die Elbe.

Leistungsumfang der Firmengruppe Max Bögl

Nahezu alle Leistungen im Rahmen dieses Projekts konnten durch die Firmengruppe Max Bögl ausgeführt werden – angefangen bei den Planungen über die Fertigung der Bauteile und den Transport bis hin zur Montage der beiden Richtfeuertürme. Nicht zum Leistungsumfang zählten Gründungen, technische Ausrüstung und Aussenanlagen.

Die Zugangsbrücke des Unterfeuers und die beiden Richtfeuertürme wurden dabei zunächst im Produktionswerk in Sengenthal gefertigt. Daraufhin erfolgten die Ausstattung der Turmsegmente sowie der Transport aller Bauteile von Sengenthal nach Hamburg. Zuletzt wurde die Montage der Richtfeuertürme, der Brücke und der Zugangsbauwerke durchgeführt.

Im gesamten Prozess setzte die Firmengruppe Max Bögl auf das umfangreiche Expertenwissen ihrer Mitarbeiter sowie auf langjährige Erfahrung und eine fundierte Planung. Dadurch konnte das Projekt zur Errichtung neuer Richtfeuertürme für Hamburg-Blankenese erfolgreich realisiert werden, wodurch auch künftig ein reibungsloser Schiffsverkehr möglich ist.

Voriger
Nächster

„Mittels einer durchgängigen, modellbasierten Ausführungs-, Werkstatt- und Montageplanung ist es uns gelungen, einen digitalen Zwilling des tatsächlichen Bauwerks zu erschaffen. Durch diese detaillierte Planung im 3D-Modell – von der kleinsten Schraube bis zum dicksten Blech – konnten wir alle notwendigen Informationen für die weitere Projektbearbeitung zur Verfügung stellen und dabei bereits eine Vielzahl der Schnittstellen über das Modell koordinieren und abstimmen. Zudem wurden die Prozessschritte Beschaffung, Produktion und Vormontage sowie der Transport und die Montage direkt mit Daten aus dem Modell ausgeführt.“

Dr. Ing. Konrad Kudla

Zentralbereichsleiter Planung und Digitalisierung

Daten und Fakten

Unterfeuer

unterfeuer_richtfeuerlinie_hamburg

Oberfeuer

Fotos: Reinhard Mederer; Firmengruppe Max Bögl; Sebastian Engels; Video: Sebastian Engels; Grafiken: Firmengruppe Max Bögl

Weitere Informationen zum Leistungsbereich Stahlbau finden Sie auf unserer Website:

Weitere Artikel

Neuer Unternehmenssitz Grammer Campus

Klares Zeichen für die Region Oberpfalz und den Innovationsstandort Deutschland: Mit dem neuen Campus in Ursensollen nahe Amberg schuf Grammer eine attraktive, nachhaltige und moderne Arbeitswelt für über 700 Mitarbeiter. Das größte Bauprojekt in der langjährigen Unternehmensgeschichte des Automobilzulieferers realisierte die Firmengruppe Max Bögl in einer Rekordbauzeit von rund zwei Jahren.

Weiterlesen »

Teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on email