Michael.Fuchs

Experteninterview Mobilität

„Grüner, vernetzter und fortschrittlicher.“ Das ist es, was gesamtheitliche Entwicklungskonzepte von sogenannten Smart Cities versprechen. Der Begriff ist aus dem Wortschatz von Städteplanern nicht mehr wegzudenken und definiert unter anderem wesentliche Entwicklungsansätze der urbanen Mobilität. Trotz dieser zukunftsweisenden Denkweisen schränkt nicht zuletzt die fehlende Akzeptanz für neuartige Mobilitätslösungen auf administrativer Ebene die Entwicklungspotenziale von Städten immer noch ein.

Ein System – viele Einsatzmöglich­keiten

Seit mehr als zwei Jahren ist die Firmengruppe Max Bögl mit ihrem modularen Bausystem als Spezialist im Segment des seriellen Bauens aktiv. Besonders im Wohnungsbau eignet sich maxmodul für den Einsatz in mehrgeschossigen Gebäuden. Erste Projekte in Bayreuth, Frankfurt und Dresden wurden bereits dem Bauherrn übergeben, weitere Bauvorhaben sind in Produktion und Montage. Die zahlreichen Vorteile des Bausystems lassen sich aber nicht nur allein auf den Wohnungsbau übertragen, sondern auch auf andere Bereiche.

BIM Visualisierung

BIM-Anwendungen bei Max Bögl

Das Ziel einer BIM-basierten Arbeitsweise ist die Nutzung von bauteilorientierten Informationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Während der Erstellung der Bauwerksmodelle und deren Weiterverwendung in verschiedenen Prozessen und Phasen entstehen eine Menge an Informationen, die durch das BIM-Modell gesammelt und strukturiert werden.

Meilenstein für das TSB in China

Der Startschuss für die Testfahrten im chinesischen Chengdu ist gefallen: Im September nahm das Transport System Bögl (TSB) auf einem ersten Teilstück einer 3,5 km langen Demonstrationsstrecke seinen Betrieb auf. Damit haben Max Bögl und das TSB den nächsten Meilenstein auf dem Weg zur finalen Inbetriebnahme erreicht. Zukünftig wird das Fahrzeug die vielen Vorteile des Transportsystems im Nahverkehr auch in China in der Praxis aufzeigen.

Max Bögl Hybridturm 2.0

Mit Betonelementen zu Höchstleistungen

Windkrafttürme sind die Stützpfeiler einer jeden Windenergieanlage. Auf sie wirken große Kräfte bei der Windstromerzeugung und sie tragen die entstehenden Schwingungen über das Fundament ab – eine Herausforderung für Statik, Material und Ingenieure. Gleichzeitig steigt der jährliche Stromertrag um 0,5 bis 1 Prozent mit jedem Meter, den eine Windenergieanlage an Höhe gewinnt. Insofern gilt oftmals gerade an Binnenstandorten der Grundsatz: Je höher die Windkraftanlage, umso besser der wind shear und damit der Ertrag.

90 Jahre Opus Caementitium

Beton bildet heute das Rückgrat der Bauwelt. Das Gemisch aus Gestein, Sand, ­Zement und Wasser begleitet die moderne Menschheit, wo sie geht und steht. Milliarden Kubikmeter werden bei unterschiedlichsten Projekten in aller Welt verbaut, spannen sich als Brücken über weite Täler oder stemmen sich als gewaltige Talsperren gegen Flüsse. Doch wer glaubt, Beton sei eine Erfindung der Neuzeit, der irrt. Die Geschichte des faszinierenden Superbaustoffs reicht zurück bis in die Antike.

Auszeichnung für Mobile Fertigung

Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Die Mobile Fertigung der Max Bögl Wind AG hat in der Kategorie Bauverfahren den diesjährigen bauma Innovationspreis gewonnen. Das weltweit einzigartige Fertigungskonzept für hybride Windkrafttürme überzeugte die Jury als technisches und innovatives Produkt sowie für seinen Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourceneffizienz.

Max Bögl geht neue Wege bei K+S

In Zielitz (Sachsen-Anhalt) heißt sie Kalimandscharo, in Heringen (Hessen) nennt man sie Monte Kali: Gemeint sind Abraumhalden des Kalibergbaus, die wie weiße Berge aus Salz bis zu 200 m und höher aus dem Boden ragen. Eine der größten Halden ist die des Kaliwerks Werra der K+S KALI GmbH am Standort Hattorf (Marktgemeinde Philippsthal) an der Landesgrenze zwischen Hessen und Thüringen.